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20.07.2018 | Ben von HalbSoWild

SOZIALE PHOBIE und ANGST vor BLICKKONTAKT: so schaffst Du es, Menschen in die Augen zu schauen!

Viele Betroffene von Sozialer Phobie haben Angst davor, ihren Mitmenschen in die Augen zu sehen. Wenn Sie es dann tun, werden Sie angespannt und nervös. Folgend erfährst Du, warum das so ist und was Du dagegen tun kannst.

Warum ist Dir der Blickkontakt unangenehm?

Ein Grund, warum Dir der Blickkontakt unangenehm ist, ist der, dass Du ihn Dir verboten hast. Wenn Du unter sozialen Ängsten leidest, dann neigst Du dazu, den Kontakt allgemein zu Menschen zu meiden, um Ablehnung aus dem Weg zu gehen. Wenn Du in den Blickkontakt gehst, baust Du eine Verbindung auf. Du handelst also entgegen Deinem Ziel, Dich vor Nähe zu schützen.

Ein weiterer Grund ist Deine erhöhte Selbstaufmerksamkeit. Jeden Menschen macht es ein Stück weit nervös, beobachtet zu werden. Du verstärkst diesen Effekt dadurch, dass Du Dir überlegst, was Dein gegenüber wohl sieht. Du betrachtest Dich durch seine Augen selbst anstatt ihn anzusehen und zu beobachten. Du fühlst Dich umso mehr unter Beobachtung und Deine Angst wird stärker, Dein Blick zittert.

Das kannst Du tun, um Deine Angst vor Blickkontakt zu verlieren

Erlaube Dir ganz grundsätzlich, Nähe zu Menschen zuzulassen. Das klingt einfacher gesagt als getan, doch wenn Du in einer Situation ganz bewusst zu Dir sagst, dass Du jetzt Intimität zulässt, kann das enorm helfen.

Achte in einem Gespräch wirklich auf Deinen Gegenüber, wende Deinen Blick nicht nach innen. Öffne dabei Deinen Blick - das bedeutet, nimm möglichst viel bewusst wahr, was in Deinem Blickfeld liegt. Konzentriere Dich nicht zu sehr auf die Augen, nimm das ganze Gesicht Deines Gegenübers wahr und achte auf Seine Gefühle und das, was er sagt.

Damit eine Desensibilisierung stattfinden kann, musst Du Blickkontakt üben. Schaue Menschen bewusst in die Augen, auch wenn es unangenehm ist. Wenn Du in der Stadt auf jemanden zugehst, schaue nicht weg, bevor Du innerlich bis 3 gezählt hast. Wenn Dir das keine Angst mehr macht, zähle bis 4.

Du kannst den Blickkontakt auch über das Internet üben. Es gibt Videos auf Youtube, in denen Personen nur dastehen und in die Kamera blicken. Außerdem kannst Du mit fremden Personen eine Unterhaltung über die Webcam starten. So kannst Du jeden Tag üben, Dich an Blickkontakt zu gewöhnen.


04.07.2018 | Ben von HalbSoWild

SOZIALE ANGST SELBSTHILFE: so funktioniert‘s!

Was kannst Du selbst tun, damit Deine sozialen Ängste weniger werden? Genau diese Frage wird Dir jetzt beantwortet - Du wirst überrascht sein.

Bevor ich Dir erzähle, wie die Selbsthilfe bei Sozialer Phobie funktioniert, sollst Du erfahren, was genau die Selbsthilfe eigentlich ist. Per Definition handelt es sich hierbei um eine Maßnahme der Problemlösung, ohne fremde Hilfe.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Du Dir überhaupt keine Hilfe suchen darfst, wenn Du Selbsthilfe praktizierst. Es bedeutet eher, dass Du selbst die Verantwortung für die Lösung Deines Problems übernimmst und vor allem: tätig wirst!

So gesehen kommt kein Betroffener von Sozialer Phobie um eine gesunde Portion Selbsthilfe herum. Es ist nämlich so, dass selbst wenn Du in therapeutischer Behandlung bist, der Erfolg davon abhängt, wie sehr Du selbst mithilfst. Du kannst Deine sozialen Ängste niemals abbauen, indem Du nur eine Therapie oder Klinik besuchst und in der Zwischenzeit nichts für Deine Gesundheit tust.

Wie funktioniert die Selbsthilfe?

Leider kommt es vor, dass Betroffene von starken sozialen Ängsten annehmen, dass Selbsthilfe bedeutet, Sie suchen selbst nach einer Lösung. Das Wort Selbsthilfe wird dann dazu missbraucht, eigentlich nicht ernsthaft an Problemen zu arbeiten, sondern eine Ausrede dafür zu haben, soziale Kontakte zu meiden.

Wenn Du ernsthaft daran interessiert bist, Deine sozialen Ängste abzubauen, warum solltest Du Dich dann nicht an die Erkenntnisse von Experten halten und genau den Weg gehen, den schon so viele Betroffene vor Dir erfolgreich gegangen sind?

Das bedeutet: Selbsthilfe funktioniert dann am besten, wenn dabei erprobte Methoden zum Einsatz kommen. Im Endeffekt kannst Du genau die Inhalte, die Du in der Kognitiven Verhaltenstherapie oder durch einen Klinik-Aufenthalt lernst, jeden Tag selbst anwenden und üben.

Wenn Du Selbsthilfe betreiben möchtest, solltest Du Dich also im ersten Schritt über effektive Methoden informieren. Folgend erhältst Du einen kleinen Überblick über solche Methoden.

Das kannst Du konkret tun

Grundlegend zusammengefasst kannst Du daran arbeiten, Deine Denkweise und Dein Verhalten zu ändern. Dadurch wirst Du Dich auch anders fühlen.

Betroffene von Sozialer Phobie unterliegen sehr negativen Glaubensmustern. Diese könnten lauten: „Niemand mag mich, weil ich hässlich bin.“, oder: „Wenn jemand sieht, dass ich zittere, hält er mich für gestört.“ Du kannst die Selbsthilfe nutzen, um diesen negativen Glaubensmustern auf die Schliche zu kommen. Sie sorgen für ein schwaches Selbstwertgefühl und befeuern Deine Angst.

Achte also genau darauf, welcher Gedanke aufkam, bevor Du Dich ängstlich oder schlecht gefühlt hast. Vielleicht kam Dir auch ein bestimmtes Bild in den Kopf. Du kannst Dich auch jetzt hinsetzen und aufschreiben, wie Du über Dich, das Leben, die Menschen, die Welt denkst. Nimm dann die negativen Aussagen und korrigiere Sie. Du findest sicher Beweise, dass Deine Aussage unrealistisch und übertrieben ist. Schreibe dann eine positivere Aussage auf. Korrigiere auch negative Gedanken sofort, wenn Sie Dir in den Sinn kommen. Je mehr Du übst, desto einfacher wird es.

Zudem kannst Du Dir positive Ziele setzen und Dich dabei immer wieder Deiner Angst aussetzen. Überlege Dir, was Du eigentlich gerne tun würdest, Du aber bisher aus Angst vermeidest. Nimm Dir ein Ziel vor, dass Dich Überwindung kostet, aber nicht zu schwer ist. Integriere dann diese Tätigkeit in Dein Leben. Zum Beispiel dann einkaufen gehen, wenn viel los ist. Wiederhole Diese Übung so lange, bis Sie Dir keine Angst mehr bereitet. Klopfe Dir danach jedes mal auf die Schulter und sage Dir, wie stolz Du bist.


03.07.2018 | Ben von HalbSoWild

SOZIALE ANGST ÜBERWINDEN in 3 Schritten


Ein dringender Termin steht an oder Du willst einfach mal wieder unter Leute, aber Deine soziale Angst ist zu groß? Jetzt erfährst Du wie Du in 3 Schritten, trotz sozialer Angst, das machst, was Du tun willst.

Bevor ich Dir den 1. Schritt erkläre, noch ein Tipp. Führe die Schritte auch wirklich durch, die Dir jetzt gezeigt werden. Nur so erfährst Du, dass sie wirklich funktionieren. Du kannst das als Übung sehen. Wenn Du diese immer wieder machst, kannst Du immer besser soziale Ängste abbauen.

Schritt 1: Schreibe Dir auf, wovor genau Du Angst hast

Die soziale Angst ist nicht dann am schlimmsten, wenn Du unter Menschen bist, sondern vorher. Diese Angst nennt man auch Erwartungsangst. Du stellst Dir immer wieder vor, wie schlimm ein soziales Ereignis werden wird und leidest schon Tage zuvor.

Diese Erwartungsangst gilt es zu stoppen. Dafür schreibst Du Dir ganz genau auf, wovor Du eigentlich Angst hast. Damit meine ich nicht, dass Du den Ursprung Deiner Angst erforschst. Was genau stellst Du Dir da eigentlich vor, was passieren wird? Vor genau welcher Reaktion Deiner Mitmenschen hast Du Angst? Schreibe es auf.

Zum Beispiel:

„Sie werden mich fragen, warum ich mich so komisch verhalte. Keiner wird mit mir reden wollen.“

Schritt 2: Formuliere Deine Erwartung positiver

Wenn Du Deine Angst vor Dir auf Papier siehst, spukt sie nicht mehr so in Deinem Kopf. Außerdem siehst Du, wie unrealistisch Deine Annahme ist. Das wusstest Du vielleicht schon vorher, aber jetzt siehst Du es Schwarz auf Weiß.

Bestimmt hast Du so eine Situation schon mal gemeistert und es ist nichts schlimmes passiert. Oder Du findest andere Gründe, warum Deine Annahme übertrieben ist. Formuliere diese also so um, dass sie positiver und realistischer ist. Sei lieber zu positiv als zu negativ.

Zum Beispiel:

„Ich werde wahrscheinlich etwas angespannt sein, aber das ist OK. Die anderen werden das kaum merken und falls doch, ist das nicht schlimm.“

Schritt 3: Formuliere ein positives Ziel

Es wird Zeit, dass Du Dich nicht mehr auf Deine Angst konzentrierst, sondern darauf, was Du erreichen willst. Es gibt einen bestimmten Grund, warum Du am sozialen Ereignis teilnehmen möchtest. Vielleicht ist es ein Arztbesuch und Dir ist Deine Gesundheit wichtig. Du willst also endlich wissen, woher die Magenkrämpfe kommen. Oder Du hast einfach die Schnauze voll davon, alleine zu sein. Du willst Dich wie ein sozialer Mensch fühlen. Es gibt unendlich gute Gründe, aus dem Haus zu gehen. Schreibe Dir also Deine positive Absicht auf.

Zum Beispiel:

„Ich gehe auf diesen Geburtstag, weil ich ein freier Mensch bin. Ich werde mich so gut unterhalten wie es geht und mich auf meine Mitmenschen konzentrieren. Dabei akzeptiere ich meine Angst.“

Sei nicht zu streng mit Dir, wenn Du Dein Ziel nicht erreichst. Auch wenn Du früher gehen musst, ist das ein Erfolg. Du hast gezeigt, dass Du über Dein Leben selbst bestimmst.

Bonus Tipp

Mache ein Foto von Deinem positiven Ziel. Du kannst es dann unterwegs ab und zu auf dem Smartphone anschauen. Dadurch bleibst Du im Fokus und erhältst neue Kraft. Viel Erfolg!


02.07.2018 | Ben von HalbSoWild

SOZIALE ANGSTSTÖRUNG: was Du UNBEDINGT wissen musst

Die soziale Angststörung oder auch Soziale Phobie bezeichnet die krankhafte Angst davor, von anderen Menschen beurteilt zu werden. Folgend erfährst Du, was Du gegen diese Störung tun kannst.

Zunächst einmal ist es sinnvoll, wenn Du verstehst, was genau eigentlich hinter der sozialen Angststörung steckt. Betroffene meinen häufig, sie hätten Angst vor Menschen, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Menschen an sich sind nicht der Angstauslöser.

Bei der sozialen Angst handelt es sich um eine Bewertungsangst. Das bedeutet, Betroffene fürchten das Urteil ihrer Mitmenschen. In gewissem Maße macht das auch Sinn, daher ist jeder Mensch von sozialen Ängsten betroffen. Wenn wir es fürchten, von anderen abgelehnt zu werden, versuchen wir, es ihnen Recht zu machen. In der Steinzeit war der Zusammenhalt einer Gruppe für den Einzelnen überlebensnotwendig. Das ist heute nicht mehr so, doch wer sozial ausgegrenzt wird, erleidet noch heute Nachteile.

Die soziale Angst wird erst dann zum Problem, wenn sie überproportional auftritt. Schränkt sie einen Betroffenen in seiner Freiheit, Lebensqualität und Leistung stark ein, ist von einer Angststörung die Rede.

Warum leiden manche Menschen so sehr unter der sozialen Angst?

Dafür gibt es mehrere Ursachen, doch eines haben alle Betroffenen der Sozialen Phobie gemeinsam: sie haben ein schwaches Selbstwertgefühl.

Nur wer sich im Wert unter seine Mitmenschen stellt, muss ihr Urteil fürchten. Angenommen, Du findest Dich selbst großartig, so wie Du bist, was interessiert Dich dann die Meinung eines anderen? Niemand kennt Dich besser als Du selbst.

Hinter der sozialen Angststörung steckt also eine Bewertungsangst und hinter der Bewertungsangst steckt ein geringes Selbstwertgefühl.

Der schlimmste Denkfehler zum Thema Angst

Es gibt sicher Dinge, die Du gerne tun würdest. Vielleicht ist es eine Ausbildung, ein Jobwechsel, ein Konzert besuchen, eine Liebesbeziehung eingehen. Die Wahrheit ist: sobald wir Änderungen in unser Leben einführen, haben wir Angst. Das gilt für alle Menschen. Jedoch gehen diese unterschiedlich mit einer solchen Angst um.

Ein gesunder Umgang mit der Angst ist der, sich auf die positiven Ziele zu konzentrieren und dabei die Angst in Kauf zu nehmen. Menschen, die es gewohnt sind, so zu handeln, nehmen die Angst gar nicht mehr als solche wahr. Sie empfinden diese eher als Nervenkitzel, als etwas stimulierendes.

Betroffene von Sozialer Phobie denken häufig folgendes und genau hier liegt der Fehler: „Ich mache es dann, wenn ich keine Angst mehr davor habe.“. Aber genau dieser Moment tritt nie ein. Es ist ganz normal, Angst zu haben. Die Angst geht erst weg, wenn wir uns ihr erfolgreich gestellt haben.

So wirst Du Deine soziale Angststörung los

Um Deine soziale Angststörung los zu werden, sind 2 Dinge notwendig. Du musst Deine Einstellung gegenüber der Angst ändern und Du musst Dich Deiner Angst stellen.

Setze Dir ein positives Ziel. Wenn Du keine Angst hättest, was würdest Du dann tun wollen? Genau das sind die Ziele, die Dein Leben bereichern und Dich motivieren. Es kann sein, dass Dir dieses Ziel viel zu groß erscheint und das ist auch in Ordnung. Mache Dir einen Plan, wie Du Schritt für Schritt an Dein Ziel gelangst. Was könntest Du schon heute oder morgen tun, was Dich Deinem Ziel näher bringt?

Wenn Du dann den ersten Schritt gehst, akzeptiere dabei jede Angst und konzentriere Dich auf Dein Ziel. Es sollte ein Schritt sein, der Dich Überwindung kostet, aber machbar ist. Sobald Dir dieser Schritt keine Angst mehr bereitet, gehe den nächsten. Aber bleibe nicht stehen. Viel Erfolg!


30.06.2018 | Ben von HalbSoWild

SOZIALE PHOBIE: mögliche URSACHEN

Welche Faktoren können dazu führen, dass eine Soziale Phobie entsteht?

Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die dazu führen können, dass soziale Ängste krankhaft werden. Diese lassen sich in 4 Kategorien unterteilen:

  1. Biologische Faktoren
  2. Psychische Faktoren
  3. Lebensgeschichtliche Faktoren
  4. Gesellschaftliche Faktoren

Es ist wichtig, zu verstehen, dass nicht ein Faktor alleine ausreicht, um eine Soziale Phobie auszulösen. Es ist mehr so, dass einzelne Faktoren die Entstehung der Störung begünstigen und ein Zusammenspiel notwendig ist. Menschen können das gleiche Erbgut besitzen oder die gleichen Erfahrungen machen wie ein Sozialphobiker, ohne dass ihre soziale Angst krankhaft wird.

Folgend Erfährst Du mehr über die einzelnen Faktoren.

Biologische Faktoren

Wenn Du in einer Familie geboren wurdest, in der bereits Fälle von Sozialer Phobie existieren, besteht eine drei mal höhere Wahrscheinlichkeit, dass Du im Laufe Deines Lebens an Sozialer Phobie erkrankst. Doch: auch wenn das Erbgut also eine Rolle spielt, ist Vererbung kein Schicksal! Auch eine vererbte Phobie kann geheilt werden.

Deine Biologie spielt ganz grundlegend eine Rolle in Bezug darauf, wie Du auf Angstsituationen reagierst. Während manche Menschen dazu neigen, in den Kampf zu gehen, neigen Sozialphobiker eher zur Flucht oder Verhaltensblockade. Durch Training kann auch hierauf entscheidend Einfluss genommen werden.

Alle Emotionen, also auch die Angst, werden durch Prozesse im Gehirn herbeigeführt. Es ist bekannt, dass Betroffene von Sozialer Phobie sensibler auf innere und äußere Reize reagieren, zum Beispiel auf feindselig wirkende Gesichter. Auch das vegetative Nervensystem, das körperliche Reaktionen auslöst, ist bei ihnen sensibler.

Manche Menschen neigen eher dazu, zu schwitzen, Rot zu werden oder haben eine nervöse Blase. So ein Umstand alleine erzeugt noch keine Soziale Phobie, doch er kann diese begünstigen, wenn er mit Scharm verbunden ist.

Psychische Faktoren

Die Art wie Du denkst, Deine innere Haltung, kann die Soziale Phobie begünstigen, auslösen und aufrecht erhalten. Typisch für Betroffene von Sozialer Phobie sind folgende psychischen Prozesse:

  • Häufiges Vorausdenken und Nachgrübeln
  • Eine erhöhte Selbstaufmerksamkeit im Sinne einer Selbstbeobachtung
  • Der Versuch, soziale Ängste zu kontrollieren
  • Negative Denkmuster und Überzeugungen (zum Beispiel: ich kann nichts, alle Menschen sind böse)

Zudem können psychische und emotionale Probleme, die eigentlich nichts mit der Sozialen Phobie zu tun haben, diese begünstigen. Auch ein Mangel an sozialer Kompetenz kann einen Auslöser darstellen, wenn auch dieser wesentlich seltener besteht als häufig angenommen wird.

Lebensgeschichtliche Faktoren

Bestimmte Formen der zwischenmenschlichen Beziehungen, gerade in der Kindheit, können die Soziale Phobie erheblich begünstigen. Zum Beispiel ist bekannt, dass es Kindern leichter fällt, soziale Kontakte einzugehen, wenn sie ausreichend Zuneigung und Wärme von ihren Eltern erhalten haben.

Wird ein Kind zu streng oder zu weich erzogen, existiert ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Zudem dienen die Eltern, aber auch andere Personen, als Vorbilder für Kinder. Bekommen diese nun eine starke soziale Angst vorgelebt, ahmen sie dieses Verhalten wahrscheinlich nach.

Soziale Traumatisierungen spielen ebenfalls eine Rolle. Studien haben bewiesen, dass Erwachsene mit einer Sozialen Phobie überdurchschnittlich häufig in der Kindheit gemobbt wurden. Ebenfalls begünstigt jede Art von Missbrauch an Kindern eine später eintreffende Soziale Phobie.

In der Entwicklung eines Kindes bis hin zum Erwachsenen finden große Veränderungen, wie der Schulwechsel und die Pubertät, statt. Kommen Menschen mit diesen Veränderungen nur sehr schwer zurecht, können soziale Ängste zunehmen.

Gesellschaftliche Faktoren

In jeder Gesellschaft existieren gewisse Werte und Normen. So stehen Männer zum Beispiel latent unter dem Druck, stark zu sein, während Frauen besonders gut aussehen müssen. Gerade in der Jugend existieren Gruppen und Subkulturen, die ihre eigenen Regeln pflegen. Lasten diese Normen und Regeln stark auf einer Person, kann dies die Soziale Phobie begünstigen.

Befasse Dich nicht zu sehr mit den Ursachen

Vielleicht stellt es für Dich eine Hilfe dar, zu verstehen, woher Deine Ängste kommen. Vielleicht konntest Du Dich auch in den erwähnten Ursachen wiedererkennen. Vermeide es jedoch, zu sehr in der Vergangenheit zu leben. Das Grübeln hilft Dir nicht weiter, die Probleme sind jetzt da und wollen gelöst werden. Egal, was Deine Soziale Phobie ausgelöst hat, Du kannst in jedem Fall soziale Ängste reduzieren.


29.06.2018 | Ben von HalbSoWild

Soziale Phobie und körperliche Symptome - so wirst Du sie los

Erröten, Zittern, Schwitzen, Atemnot, Schwindel, Übelkeit, Harndrang, Durchfall, Schmerzen, Starrheit, Krämpfe – das sind die körperlichen Symptome der Sozialen Phobie und jetzt erfährst du, wie Du diese los wirst.

Deine Symptome sind nicht Dein Problem

Hinter der Sozialen Phobie liegen grundlegende Probleme, wie ein Mangel an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Betroffene bringen sich selbst wenig Zuspruch entgegen und machen Ihren Selbstwert daher stark von der Meinung Anderer abhängig. Nur deshalb fürchten sie deren Urteil so sehr und hassen es, im Mittelpunkt zu stehen.

Spricht man mit Betroffenen der Sozialen Phobie, scheint Ihr Problem jedoch ein anderes zu sein. Sie nennen spezifische körperliche Symptome, wie das Erröten, als ihre Angstauslöser. Sie sind der Meinung, dass diese nur weg sein müssten und sie könnten angstfrei leben.

Das Resultat: sie versuchen, ihre körperlichen Symptome so gut wie möglich zu unterdrücken und zu verstecken. Dadurch entstehen jedoch 2 große Probleme:

  1. Das Unterdrücken der körperlichen Symptome macht diese stärker
  2. Das Verstecken der körperlichen Symptome hält die Soziale Phobie aufrecht

So wirst Du Deine körperlichen Symptome wirklich los

Wenn Du Dir verbietest, zum Beispiel Rot zu werden, baust Du enormen Druck auf. Du setzt Dir ein Ziel, dass Du nicht erreichen kannst, denn niemand hat derart Kontrolle über seinen Körper. Der Druck führt dazu, dass Du unter Stress stehst und angespannt bist. Dein Körper ist erregt und so entstehen genau die körperlichen Symptome, die Du vermeiden möchtest.

Wenn Du soziale Ängste abbauen möchtest, musst Du Deine Haltung grundlegend ändern. Das bedeutet konkret, dass Du Dir selbst erlauben musst, Rot zu werden und dass Du auch anderen erlaubst, Dich so zu sehen. Das kling für Dich jetzt vielleicht extrem, aber hier kannst Du Dich mit gezielten Übungen herantasten.

Bisher hast Du wahrscheinlich die Haltung, dass Du Dich wegen Deiner körperlichen Symptome schämen müsstest und Dich andere wegen ihnen abwerten würden. Es ist an der Zeit, herauszufinden, ob das wirklich der Fall ist. Suche ganz gezielt eine Situation auf, die Dir Angst bereitet. Verzichte dann auf alle Versuche, Deine körperlichen Symptome zu unterdrücken oder zu verstecken und beobachte die Reaktionen Deiner Mitmenschen.

Du wirst feststellen, dass diesen Deine Symptome längst nicht derart auffallen, wie Du glaubst und dass sie diese auch nicht so negativ bewerten. Die meisten finden es sogar sympathisch, wenn eine Person Rot wird.

Wiederhole die Übung bis Du keine Angst mehr hast, Deine Symptome in dieser Situation zu zeigen. Gehe dann zu einer schwierigeren Situation über.

Sobald Du Dich nicht mehr für Deinen Körper und Deine Nervosität schämst, fällt der Druck ab. Dein Körper ist viel entspannter und daher treten die Symptome weniger auf.

Fazit

Höre auf, gegen Deine körperlichen Symptome anzukämpfen. Akzeptiere sie und lasse sie einfach kommen und gehen. Erlaube auch anderen, diese wahrzunehmen. Konzentriere Dich nicht zu sehr auf Deinen Körper, sondern auf Deine Außenwelt. Nimm bewusst wahr, wie Menschen auf Dich reagieren und Du wirst die Erfahrung machen, dass Deine körperlichen Symptome nicht annähernd so schlimm sind, wie Du meinst. Wenn sie Dir völlig egal sind, tauchen sie nicht mehr auf.


28.06.2018 | Ben von HalbSoWild

Hilft faktisch gegen Soziale Phobie: Meditation

Die Meditation bringt gleich eine ganze Reihe an positiven Effekten auf das Wohlbefinden, wobei die Wirksamkeit durch Studien belegt wurde. Folgende Vorteile könnten für Dich relevant sein:

  • Meditation verbessert Deinen Schlaf
  • Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit
  • Meditation sorgt für emotionale Ausgeglichenheit
  • Meditation stärkt die soziale Verbundenheit
  • Meditation senkt psychosozialen Stress
  • Meditation hilft bei stressbedingten Angstzuständen
  • Meditation hilft bei Stress allgemein
  • Meditation hilft gegen Alkohol- und Drogensucht
  • Meditation hilft bei Depression
  • Meditation hilft gegen negative Gefühle
  • Meditation hilft zur Angstüberwindung

Diese Liste ist nur ein winziger Auszug an positiven Effekten durch Meditation, die belegt wurden. Da muss ich mir doch die Frage stellen: "Warum meditieren nicht alle Betroffenen von Sozialer Phobie regelmäßig?". Warum solltest Du darauf verzichten? Du fühlst sich dadurch besser und es kosten rein gar nichts - außer Du besuchst einen Kurs - was natürlich noch besser ist.

Meine persönliche Erfahrung mit der Meditation

Ich kann selbst von primär 2 signifikanten Vorteilen berichten, die ich durch die regelmäßige Meditation erfahren habe. Zum einen, fühle ich mich grundlegend weniger gestresst. wenn eine Sitzung gut funktioniert, ist es wirklich so als würde man sich komplett neu mit Energie aufladen und man vergisst einfach diese ganzen Probleme, die eigentlich gar nicht da sind. Man erfährt, dass man eigentlich gar nichts tun muss, außer zu atmen.

Wenn ich meditiere, denke ich an möglichst nichts und konzentriere mich komplett auf meine Atmung. Konkreter darauf, wie sich die Luft in meiner Nase anfühlt. Der zweite positive Effekt ist der, dass ich dieses Gefühl der Entspannung und Achtsamkeit in JEDER Situation erneut abrufen kann. Also auch in sozialen Stresssituationen. Ich muss nur auf meine Atmung achten und die Entspannung stellt sich ein.

Daher mein Tipp:

Unbedingt ausprobieren und dranbleiben. Es gibt ausreichend Anleitungen im Internet. Vielleicht willst Du sogar in einen Gruppen-Kurs gehen und so noch besser soziale Ängste abbauen. Warum solltest Du etwas nicht tun, wenn es Dir doch gut tut? Am besten, Du beschließt JETZT sofort schriftlich, wann Du die Meditation in Deinen Tagesablauf integrierst. Optimal wäre morgens und abends. Viel Spaß!


26.06.2018 | Ben von HalbSoWild

Höre endlich auf, Deine Soziale Phobie zu bekämpfen!

Immer wieder höre ich von Betroffenen der Sozialen Phobie so etwas wie: "Ich kämpfe gegen meine Soziale Phobie an." oder: "Ich kämpfe schon seit Jahren gegen meine Soziale Phobie.". Wenn das so ist, dann hoffe ich, du hast Spaß dabei, denn es wird Deine sozialen Ängste nicht reduzieren.

Warum es komplett falsch ist, gegen die Soziale Phobie zu kämpfen

Wer seine sozialen Ängste reduzieren möchte, der muss grundlegend seine Einstellung ändern. Vor allem sich selbst gegenüber. Jeder Mensch hat soziale Ängste aber bei den meisten sind sie nicht so stark, dass sie als krankhaft bezeichnet werden. Warum nicht? Weil sie eben NICHT gegen ihre Ängste kämpfen.

Sie gehen in den sozialen Kontakt und akzeptieren dabei, dass sie nervös werden. Die Folge dessen: die Ängste sind nach ca. 20 Minuten verschwunden. Was macht jedoch ein Sozialphobiker, wenn er in eine soziale Situation geht? Er sagt sich: "Nein, ich darf nicht nervös sein und niemand darf meine Angst bemerken!". Dadurch setzt er sich enorm unter Druck, steigert seine Angst und hält sie über die gesamte Dauer des sozialen Ereignisses aufrecht.

Wenn Du Dir verbietest, Angst zu haben und gegen Deine Angst ankämpfst, hat das fatale Auswirkungen:

  • Du setzt Dich starkem Stress aus
  • Du bist enorm angespannt un bekommst noch mehr Angst, dass das die Anderen bemerken - Teufelskreis
  • Deine Angst geht nicht weg, weil Du Dich ständig mit ihr beschäftigst
  • Du nimmst Deine Angst stärker wahr, weil Du Dich auf Dich anstatt auf Deine Außenwelt konzentrierst
  • Du setzt Dir ein Ziel, das unerreichbar ist und fühlst Dich deshalb als Verlierer*in

Was ist also die Lösung?

Vielleicht hast Du es schon mal gehört: Du musst Deine Angst akzeptieren. Und damit meine ich, dass Du Deine Angst WIRKLICH akzeptierst. Wenn Du Angst bekommst, dann sagst Du innerlich zu ihr: "Hallo Angst, schön, dass du da bist. Du darfst mich begleiten." Oder Du sagst: "Hey Angst! Was geht ab? Wir machen jetzt Party.".

Du kannst dabei auch richtig übertreiben und albern werden. Das hilft zum einen, dass Du Abstand zu Dir gewinnst und außerdem verschwindet die Angst sogar, wenn Du sie stark genug herbeisehnst. Sage zu Deiner Angst zum Beispiel: "Oh ja, da bist du wieder. Geil! Jetzt komme ich richtig in Stimmung. Mehr, mehr, mehr...!"

Fazit:

Es macht keinen Sinn, gegen Ängste anzukämpfen. Der Begriff "Kämpfen" hört sich vielleicht schön heroisch an, aber das bringt Dir nichts. Die Angst kann erst weg gehen, wenn Du sie kommen und da sein lässt.


23.06.2018 | Ben von HalbSoWild

Hypnose gegen Soziale Phobie: nur Verarsche?

soziale phobie hypnose

Was für eine traumhafte Vorstellung! Du setzt Dich in einen bequemen Sessel, lässt Dich in Tiefenentspannung begleiten und wenn Du aufwachst, fühlst Du Dich so gut wie nie und Deine sozialen Ängste sind verschwunden. Geht das?

Was ist eigentlich die Hypnose?

Bei der Hypnose geht es darum, eine Person in einen tranceartigen Zustand zu versetzen. In diesem Zustand ist die Person komplett entspannt und kann sich sehr gut konzentrieren. Außerdem ist sie wesentlich kreativer als normal und kann sich Situationen und Dinge sehr gut bildhaft vorstellen.

Diesen Zustand macht sich die Hypnotherapie zunutze.

Wie funktioniert die Hypnotherapie?

Es existieren verschiedene Arten der Hypnotherapie, wobei zwei besonders wichtige bestehen:

  1. Die analytische Hypnotherapie und
  2. die suggestive Hypnotherapie

Wer unter Hypnose steht, kann sich sehr gut konzentrieren. Das ist ein Vorteil, denn so kann ein Patient besser herausfinden, wo die Ursache für sein Problem liegt. Es findet in der Hypnose also eine Problemanalyse statt.

Zudem ist ein Patient in Hypnose viel offener für neue Denkweisen und Bilder. Dieser Zustand wird für Suggestionen genutzt, die dazu führen können, dass eine Person auch im Wachzustand einen frischen Blick auf Situationen erhält.

Alles nur Hokus Pokus?

Studien haben die Wirksamkeit der Hypnotherapie belegt, weshalb auch Krankenkassen diese anerkennen und bereit sind, Sitzungen zu bezahlen. Zu den Störungsbereichen mit empirisch belegter Wirksamkeit gehören auch die Phobien. Im Internet sind zudem einige positive Erfahrungsberichte von Sozialphobikern zu diesem Thema zu lesen.

Mein Tipp

Wenn Du unter sozialen Ängsten leidest, solltest Du alles ausprobieren, was Dir weiterhelfen könnte, solange es Deine Gesundheit nicht ernsthaft gefährdet. Die Hypnotherapie ist also in jedem Fall einen Versuch wert. Am besten funktioniert sie im Zusammenspiel mit einer Psychotherapie.


21.06.2018 | Ben von HalbSoWild

Soziale Phobie und die Möglichkeiten der Psychotherapie

Bevor ich näher darauf eingehe, welche Möglichkeiten der Psychotherapie in Bezug auf die Soziale Phobie bestehen, lass mich eine Sache erwähnen: die Soziale Phobie spricht im Vergleich zu anderen psychischen Erkrankungen sehr gut auf eine Psychotherapie an. Wenn Du also gerade überlegst, ob Du mit einem Therapeuten sprechen sollst oder nicht, lautet mein Tipp ganz klar: tue es. Selbst wenn Du nicht sicher bist, ob Du überhaupt an einer Sozialen Phobie leidest, kannst Du in einem Erstgespräch genau diese Erkenntnis gewinnen. Du erhältst Informationen direkt von einem Spezialisten, anstatt in irgendwelchen Foren, von Menschen, die Du nicht kennst.

Das gesagt, will ich Dir in diesem Blog-Artikel zwei gängige Behandlungsmöglichkeiten der Sozialen Phobie vorstellen.

1. Die Kognitive Verhaltenstherapie

Der Begriff "kognitiv" wird abgeleitet von dem Begriff "Kognition", welcher im Kontext der Psychologie allgemein geistige Prozesse beschreibt. Vereinfacht ausgedrückt, beschäftigt sich die Kognitive Verhaltenstherapie primär mit dem, was Du so denkst, welche Überzeugungen Du mit Dir trägst. Die Kognitive Verhaltenstherapie geht nämlich davon aus, dass Dein Denken einen großen Einfluss auf Dein Verhalten, Fühlen und Deine körperlichen Empfindungen hat. Klingt logisch.

Ziel der Therapie ist es, dass Du erkennst, welche Überzeugungen dazu führen, dass Du Dich so fühlst und merkst, wann Du destruktiven Gedanken nachgehst. Ist Dir das bewusst, kannst Du Gegenmaßnahmen ergreifen und positiv auf Deine Gefühle Einfluss nehmen.

Innerhalb dieser Therapieform wirst Du Deine Gedanken auf Wahrheit prüfen und Dich Deinen Ängsten stellen. Das funktioniert in der Fantasie und noch besser in der Realität.

2. Die Psychodynamische Psychotherapie

Das Prinzip der Psychodynamischen Psychotherapie fußt auf der Psychoanalyse. Während sich die Kognitive Verhaltenstherapie vor allem mit dem Hier und Jetzt beschäftigt und versucht, Fähigkeiten anzutrainieren, die in beängstigenden Situationen helfen, konzentriert sich die Psychodynamische Psychotherapie auch auf die Vergangenheit und das Seelenleben. Hier geht es darum, zu verstehen, was zu heutigen Denkweisen geführt hat und alte Konflikte zu heilen.

Welche Therapieform ist die beste?

Beide genannten Therapieformen haben in Studien ihre Wirksamkeit bewiesen. In Zahlen steht die Kognitive Verhaltenstherapie etwas besser dar, was auch daran liegen kann, dass ihr mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit gewidmet wurde, in Bezug auf die Soziale Phobie.


04.06.2018 | Ben von HalbSoWild

Aufmerksamkeits-Trick: SOFORT weniger Angst in sozialen Situationen

Betroffene von Sozialer Phobie haben in der Regel einen großen Wunsch: sie wollen dieses furchtbare Gefühl loswerden, wenn sie in sozialen Situationen sind. Das ist nachvollziehbar, schließlich lassen sich soziale Situationen nicht vermeiden. Irgendetwas steht immer an, ein Einkauf, ein Arztbesuch, ein Familientreffen.

Selbst wenn Du es schaffst, sozialen Events aus dem Weg zu gehen, hast Du dadurch nichts gewonnen. Du rutschst in die Isolation und mit ihr kommen weitere Ängste und Einsamkeit.

Um soziale Ängste nachhaltig abzubauen, ist eine Änderung in Deinem Denken und Handeln notwendig. Und das meine ich ganz grundsätzlich. Ich erwähne das, damit Du weißt, dass es keinen einfachen Trick gibt, der Deine Ängste für immer verschwinden lässt.

Doch es gibt tatsächlich Techniken, die Dir inmitten einer sozialen Situation helfen, Ängste schnell zu reduzieren! Diese sind einfach zu erlernen. Wie stark sie wirken, hängt davon ab, wie gut Du sie beherrschst.

Was siehst Du?

Eine besonders wirkungsvolle Technik will ich Dir jetzt vorstellen. Ich nenne sie die "Was siehst Du Technik". Damit Du verstehst, wie diese wirkt, muss ich etwas ausholen.

Betroffene von Sozialer Phobie leiden stark unter sozialen Ängsten, weil sie eine erhöhte Selbstaufmerksamkeit besitzen. Sie beobachten sich selbst, um Kontrolle zu gewinnen. Sie versuchen ständig, Gefahren zu erkennen und Ängste zu unterdrücken. Das Resultat dieses Verhaltens ist das Gegenteil von dem, was gewünscht ist: mehr soziale Angst.

Wenn Du Dich ständig selbst beobachtest, während Du unter Menschen bist, nimmst Du Deine Angst viel stärker wahr. Du lebst in Deiner negativen Gedankenwelt, nimmst nicht am Geschehen teil und verhältst Dich dadurch seltsam.

Die Lösung ist: Konzentriere Dich auf Deine Außenwelt. Was siehst Du? Weite Deinen Blick, nimm alles um Dich herum wahr. Du kannst diese Technik sogar zuhause üben. Schaue Dich jetzt um. Wenn Du unter Menschen bist: Was kannst Du in ihren Gesichtern lesen? Welche Emotionen haben SIE? Kannst Du IHNEN vielleicht helfen?

Dein Geschenk, um soziale Ängste SOFORT weniger werden zu lassen

Weil das hier unser erster Blog-Artikel ist, wollen wir jedem Leser ein Geschenk machen. Es handelt sich hierbei um einen 100% kostenlosen Video-Kurs. Er enthält eine kurze Anleitung, wie Du Ängste in sozialen Situationen schnell reduzieren kannst.

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